ADAC GT Masters 2018


Reges Treiben herrschte am Wochenende am Spielberg: 12.000 Zuschauer – darunter ÖSV-Ass Nicole Schmidhofer – pilgerten an den Red Bull Ring, um das namhafte und imposante Starterfeld des ADAC GT Masters hautnah mitzuerleben. Mit Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Honda, Lamborghini, Mercedes und Porsche kämpften zahlreiche renommierte Automarken um den Sieg. Fünf Rennserien mit prominenten Fahrern wie Ex-DTM-Pilot Timo Scheider, David Schumacher und Enzo Fittipaldi machten das spektakuläre Motorsporterlebnis perfekt.

Mit einem imposanten Starterfeld präsentiert sich das ADAC GT Masters beim Österreich-Gastspiel 2018 auf dem Red Bull Ring. Im ersten Rennen kämpften nicht weniger als 36 Supersportwagen von Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Honda, Lamborghini, Mercedes und Porsche um den Sieg. Dementsprechend heiß her ging es auf der Strecke. Bei Prachtwetter genossen die Zuschauer, darunter ÖSV-Star Nicole Schmidhofer, die Motorsport-Atmosphäre am Spielberg.

Samstag

ADAC GT Masters 2018 Red Bull Ring © Red Ring ShotsIm Auftakt-Rennen des ADAC GT Masters nicht zu bezwingen war die Polesetter-Corvette von Callaway Competition mit Marvin Kirchhöfer und Daniel Keilwitz. Über die gesamte Renndistanz von 36 Runden dominierte das deutsche Fahrerduo den fünften Saisonlauf. Die österreichischen Nationalfarben tauchen im Klassement zum ersten Mal mit dem Ferrari 488 GT3 des heimischen HB Racing Teams auf Platz 7 auf. Dahinter wurde Max Hofer mit seinem Partner Philip Ellis (GBR) schnellster österreichischer Pilot: „Unser Ziel war heute, in die Punkte zu fahren und für die Juniorwertung auch ein paar Punkte mitzunehmen. Das ist uns mit Platz 8 aufgegangen. Als zweitbester Audi können wir mehr als zufrieden sein.“ Bestes Ergebnis für den Lokalmatador von Grasser Racing war der 12. Platz von Rolf Ineichen (CH) und Christian Engelhart (GER). Fan-Nähe pur gab es direkt nach der Siegerehrung beim „Meet the Drivers“ auf der Terrasse der Bull’s Lane mit Autogrammen und Erinnerungsfotos.

Auch in der Formel 4 gab es spannende Rennen mit rot-weiß-roter Beteiligung. Aus der vierten Startreihe eröffnete Mick Wishofer sein erstes von insgesamt drei Heimrennen an diesem Wochenende in der ADAC Formel 4. Der Wiener musste beim Start zurückstecken, verteidigte aber mit einer konstanten Leistung den 9. Rang. Einen Start-Ziel-Sieg sicherte sich Enzo Fittipaldi, der Enkelsohn des zweifachen brasilianischen Formel-1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi. Im zweiten Enzo Fittipaldi, Formel 4, ADAC GT Masters 2018 Red Bull Ring © Red Ring ShotsRennen des Tages schaffte Mick Wishofer hinter Lirim Zendeli (GER) und Enzo Fittipaldi als Dritter den Sprung auf das Podest.

Das am Sonntag folgende Rennen dominierten Fittipaldi (BRA), Lirim Zendeli (GER) und Liam Lawson (NED). Der Wiener Mick Wishofer zeigte insgesamt mit den Rängen 9, 3 und 6 auf.

Sonntag

In einer zwischenzeitlichen Regenschlacht sorgten am Sonntag zahlreiche Dreher und Ausritte für einen turbulenten Rennverlauf. Der zweitplatzierte Mirko Bortolotti (ITA) mit Partner Andrea Caldarelli (ITA) schaffte für den rot-weiß-roten Rennstall Grasser Racing eine sensationelle Aufholjagd von Rang 24, indem er auf einen Wechsel auf Regenreifen verzichtete: „Ein super Resultat für uns, ich bin richtig glücklich. Wir haben hoch gepokert. Die ersten Runden nach dem Pitstop bin ich wie auf rohen Eiern gefahren. Aber am Ende ist die Strecke aufgetrocknet und die Strategie ist aufgegangen. Danke an Andrea, das gesamte Team, und Lamborghini!“ Auch sonst kam es aus heimischer Sicht zu einigen respektablen Ergebnissen: Der Niederösterreicher Max Hofer holte mit seinem Partner Philip Ellis (GBR) im Audi am Samstag Rang 8, der gebürtige Steirer Lokalmatador Christopher Zöchling im BMW tat es ihm mit Partner Jens Klingmann (GER) am Sonntag gleich. Die österreichischen Rennställe HB Racing und Grasser Racing eroberten zudem jeweils Rang 7.

ADAC GT MASTERS WEBSITE: www.adac-gt-masters.de

RENNKALENDER RED BULL RING: www.projekt-spielberg.com